Vermögensnachfolge

Den Begriff Vermögensnachfolge verbinden viele mit Erben bzw. Vererben.

Sie denken an eine bestimmte letztwillige Verfügung oder an die gesetzliche Erbfolge, wenn eine solche letztwillige Verfügung nicht vorliegt. Unter Vermögensnachfolge wird jedoch viel mehr verstanden als nur das Übergehen von Vermögen. Es geht hier vor allem auch darum, ob Vermögen zu Lebzeiten des Schenkers oder erst im Todeszeitpunkt des Erblassers übergehen soll und welche steuerlichen Folgen dabei ausgelöst werden.

 

So können z.B. bei größeren Vermögen bestimmte Vermögensteile innerhalb einer Familie bereits zu Lebzeiten des Schenkers sukzessive auf die zu bedenkenden Personen übertragen und die entsprechenden Freibeträge ausgenutzt werden. Eine Erbschaftsteuer kann dann diesbezüglich nicht mehr anfallen. Andererseits kann derzeit noch Betriebsvermögen praktisch schenkungsteuerfrei übergeben werden.

 

Wer seine Vermögensnachfolge bei seinem Tode mittels letztwilliger Verfügung – schriftlich oder gar notariell – regeln möchte, muss zunächst wissen, dass das Erbschaftsteuerrecht nicht unbedingt dem Zivilrecht folgt und dass der gesetzliche Güterstand erhebliche Gestaltungsspielräume eröffnet. Auch sollte der Erblasser beim sogenannten Berliner Testament genau wissen, was er hier anordnet oder besser nicht verfügt. Hier sollten die Erben des Letztversterbenden bedacht werden, ohne dass diesem das Nutzungsrecht entzogen wird.

 

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