Unternehmensnachfolge

Die Unternehmensnachfolge ist ein Unterfall der Vermögensnachfolge.

Zu Beginn einer diesbezüglichen Beratertätigkeit ist zunächst zu klären, ob das Unternehmen fortgeführt werden soll und wer von den Abkömmlingen dafür in Frage kommt. Möglich ist auch, eine Stiftung als Erbe einzusetzen, die nach dem Tod des Erblassers als sogenannte Unternehmensträgerstiftung das Unternehmen weiterführen soll. Ist ein geeigneter Nachfolger vorhanden, ist über eine rechtzeitige vorweggenommene Erbfolge zu entscheiden. In diesem Zusammenhang stellt sich dann auch die Frage nach der passenden Rechtsform des Unternehmens, insbesondere bei einer zunächst nur partiellen Unternehmensnachfolge. Steht ein Rechtsformwechsel nicht an, ist jedenfalls der Gesellschaftsvertrag auf seine Nachfolgetauglichkeit und auch dahingehend zu überprüfen, ob er mit der Vermögensnachfolgeplanung insgesamt übereinstimmt, was sich bei Personengesellschaften auch zu einem einkommensteuerlichen Problem auswachsen kann.

 

Sind mehrere Unternehmensnachfolger vorhanden, ist eine Umstrukturierung des Unternehmens zu prüfen, wenn es in mehrere Einheiten zerlegt werden kann. Jedenfalls sollte der noch im Unternehmen befindliche Grundbesitz umstrukturiert werden, um auf diese Weise den nicht in das Unternehmen eintretenden Erben über die so entstehende Familiengrundbesitzgesellschaft ein entsprechendes Korrelat zu verschaffen.

 

Selbstverständlich ist bei jeder Unternehmensnachfolge der Versorgungsbedarf des Verfügenden und des meist nicht bedachten Ehegatten zu berücksichtigen. Eine regelmäßige, im Turnus von jeweils 10 Jahren vorweggenommene Erbfolge lässt beim derzeitigen System des Erbschaftsteuerrechts durch entsprechende Freibeträge ein nicht unerhebliches Vermögen steuerfrei übergehen, wenn nicht ohnehin das Vermögen praktisch schenkungsteuer- bzw erbschaftsteuerfrei, wie derzeit noch beim Betriebsvermögen möglich, übergeben werden kann. Bei der Unternehmensnachfolge hat dies auch noch den nicht zu unterschätzenden Nebeneffekt, dass mit Beginn einer solchen partiellen Übergabe das Unternehmen auch in seiner Kreditwürdigkeit steigt, was sich namentlich beim Rating auswirkt.

 

Wir stehen Ihnen bei der Planung Ihrer Vermögensnachfolge, einschließlich der Unternehmensnachfolge, mit unserem Fachwissen zur Seite. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin in unserer Kanzlei.

 

 

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